Freitag, 4. November 2011

So tun als ob ... ein Hoch auf die analoge Fotografie

Pascal Stierli checkin' the footage

Gianluca Gnädinger takin' off for a bs tail


Wie man einen Film einlegt, Verschlusszeit und Blende ohne Belichtungsmesser richtig einstellt wissen heute die wenigsten Leute. Zwölf Fotos auf einer 120er Rolle und keine 32 GB Speicherkarten ...fast schon unvorstellbar.

Ich will nicht behaupten, dass man analog fotografieren muss, um sich Fotograf/in oder dergleichen nennen zu dürfen ... wenn man jedoch mit Hilfe von Instagram & Co Leuten die Welt des Analogen vorgaukelt, ohne jemals den Auslöser einer Kamera mit Filmfach durchgedrückt zu haben, sollte man sich doch schon fragen, was das eigentlich soll.

Analog zu Fotografieren heisst für mich, die Fotografie ein Stück weit besser zu verstehen. Einen Teil zum schlussendlichen Foto selber beitragen und nicht das Ganze einem App zu überlassen. Auch die Gedanken die man sich nach dem Auslösen macht und das Warten auf die entwickelten Bilder sind eine riesige Erfahrung und immer wieder spannend und zehren auch oft an den Nerven. Denn an einer Canon F1 oder einer Hasselblad gibts keinen Knopf, der das Bild oder den Ganzen Film sogar gleich auf Facebook lädt...

und das ist auch gut so...

Also entledigt euch eurer Smartphones und schnappt euch stattdessen eure alte Kamera. Keine zu Besitzen ist keine Entschuldigung. Kramt im Keller oder fragt euren Vater, eure Mutter oder eure Grosseltern. Ich bin mir sicher in jedem Haus versteckt sich eine Kamera, welche darauf wartet entstaubt und mit einem Film gefüttert zu werden.

Und dann geht Ihr raus ... raus um die Welt mit völlig neuen Augen zu erkunden. Es wird eine Erfahrung sein, die IHR machen werdet ... und damit meine ich nur du selbst ... denn an diesen Kameras gibt es keine Facebook-Knöpfe.

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